[>>]

Samstag, 13. September 2008

Mein neues Weblog

Mein neues Weblog findet ihr hier:

http://momoseven1.twoday.net/

Donnerstag, 11. September 2008

Also

weiter geht´s in momoseven1.twoday.net. hoffe ich. Obwohl das dann momoseven 2 ist. Komisches Gewurstel, wahrscheinlich hätte ich das ganz anders machen müssen, damit das alles zusammen erscheint, habe wild rumprobiert und das ist rausgekommen.
56 ist auch eine gute Zahl!

BIS GLEICH

CIMG0927

Mittwoch, 10. September 2008

High Sensation Seeker

Stellt Euch vor, Ihr lest ein Buch, und bei fast jedem Kapitel ruft Ihr aus: Aber das handelt ja von mir...!
Dieses Gefühl hatte ich, als ich die Seiten über Hochsensible Menschen entdeckt hatte.
Es ist nicht, daß jemand Kategorien über Menschen aufstellt, und die Menschen darin eingeteilt und in Schubladen gesteckt werden, sondern es gibt Menschen, die sehr vielen Kategorien entsprechen, die dort aufgelistet sind, manche haben ein paar, und manche haben sie eben alle.
Da gibt es noch ein Phänomen, daß sich in manchen Menschen sichtbar macht, es heisst : High Sensation Seeking.
An sich sind das die abenteuerlustigen, risikofreudigen, sich-immer-wieder-in-Extremsituationen-am wohlsten-fühlenden Extremsportler, aber jeder Mensch hat es selbst mehr oder eben weniger ausgeprägt z.B. in der Neugierde, der Freude am Neuen, Freude über ein bisschen Aufregung, an der Freude am Rausch, Freude an der Sexualität.
Wenn sich Hochsensibilität mit dem High Sensation Seeking (Sorry, habe diese Namen auch nicht erfunden, aber sie beschreiben es halt), also, wenn diese 2 Sachen zusammenkommen, dann ist es (Ich zitiere jemanden, der das Gefühl sehr schön beschrieben hat), als würde man mit einem Fuss auf dem Gas, und mit dem anderen gleichzeitig auf der Bremse leben. Selten habe ich mich besser in einem Satz wiedergefunden, als in diesem. Man könnte auch sagen, man hat grossen Hunger, aber von den meisten Sachen wird einem schlecht. Dabei muss man lernen, die Kunst zu beherrschen, sich die nötige An-und Aufregung im Leben zu verschaffen, ohne, daß man als Hochsensibler durch zu viel Spannung oder Angst überwältigt wird. Man sucht sich relativ ungefährliche Dinge, die aber einen stark befriedigenden und aufregenden Effekt haben. Drogen eignen sich für so was ja hervorragend, Leider! Durch diesen Zusammenhang habe ich endlich verstanden, was mit mir passiert, wenn ich, so wie neulich, plötzlich nicht mehr aufhören kann, Wein zu trinken und alle komplett zutexte, bis sich jeder abgestossen fühlt, weil ich dann einfach zu extrem bin. Da ich durch die asiatischen Gene meiner Mutter ein Problem mit dem Alkohohlabbau im Blut habe, geriet ich in diesem Zustand relativ oft in ein völliges Black Out, welches mir ermöglichte, mich auszutoben, und gleichzeitig keine Kontrolle mehr darüber zu haben, die Instanz, die mich immer reserviert und würdevoll machen muss, einfach ausgeschaltet, vergessen.
Innerhalb dieses Black-Outs muss ich wohl so etwas wie die totale Befreiung gefühlt haben, nur leider erinnere ich mich nicht, und was am Morgen bleibt, ist die Scham...
Aber nun verstehe ich es, und ich verstehe auch, warum ich gerade so Heimweh verspürte, denn das Trommeln, das Holzhacken und Feuer machen, Tanzen, Singen, und in allen möglichen Sprachen reden, das am Meer rumrennen, und die Sterne und der ganze Kram, das alles auf einmal war auch eine sehr befriedigende Sache.
Das muss nun erst nach und nach ersetzt werden, aber diese Hundetouren auf der Wiese sind ein guter Anfang, und ich mache jetzt auch einen Yoga-Kurs. Und, so langweilig und unsensationell das auch klingen mag, das Schreiben im Blog ist eine superspannende Sache für mich und hilft mir, auch meinen Geist zu befriedigen, und das erste Mal in meinem Leben öffentlich wirklich zu sagen, was ich denke, und mir dabei soviel Zeit lassen kann, wie ich brauche.
So.
Für heute genug rumgesensibelt.
Wünsche Euch feine Träume!

Dienstag, 9. September 2008

Heimweh von der Seele geredet

012008-089
Das ungefähr sah ich, wenn ich aus meiner Haustüre nach links schaute, Padme auf Moni´s Buddha vor Kakibaum, dahinter Orangenbäume, auf meiner Insel im Meer.
Immer wieder überkommt mich mit Gewalt das Heimweh an diesen Ort. Längst leben andere Leute dort, Freunde von mir, die wie sie erzählen, dort auch sehr glücklich sind. Ich dachte zuvor, ich sei da angekommen, wo ich immer sein wollte, und wäre freiwillig nicht weggegangen, aber mein Körper wollte es so, und ich musste alle meine Sachen in einen Laster packen, und mein Herz da wegreissen. Ich habe mich unter Tränen von meinem Vermieter verabschiedet, ich könnte jederzeit überall unterkommen, wenn ich zurückginge, ich könnte endlich wieder Djembe spielen mit meinem geliebten und verehrten Lehrer, und tanzen, und glücklich in den Tag hineinleben, umgeben von Schönheit. In diesen Jahren durfte meine Seele soviel Schönheit tanken,
aber eigentlich ist es auch gut und richtig so, daß ich jetzt hier bin, den man kann auch das ganze Leben in Schönheit verdümpeln, ohne Plan wird es dann auch nie mehr sein, als leerer passiver Genuss, und eigentlich würde ich gern in meinem Leben noch irgendwas echt tolles machen, einfach mit Bock und Idealismus, und nicht alleine, und so schön es dort war, irgendwie hat jeder als Entität auf seiner Finca rumgewurschtelt, und jeder hat sich da so wohl gefühlt, daß es schwer war, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Bei mir gab es wirklich tolle Djembe-Events, alle kamen gerne, jeder brachte was mit, und wir haben einfach stundenlang Musik gemacht, getanzt und gesungen, und die Leute sind glücklich nach Hause gefahren.(Hat eigentlich schon mal jemand den Kommentar zu "Hab Euch lieb", das mit dem Feuerherz, gelesen? ) Über 2 Jahre war das so, einmal in der Woche kam die Familie zum Trommeln.
Auch wenn ich hier die grossartige Gelegenheit habe, sehr viel zu lernen in dieser WG,
ich vermisse das sehr, das war mein Leben.
Nun, es wird wie immer weitergehen, ich bin froh über die Wendung der Dinge, und nehme es an.
Werde Euch ab und zu mal ein schönes Foto unterjubeln, oder mich mal erinnern.
Manchmal kann ich die Augen schliessen, und für einen Augenblick dort sein, es riechen, auf der Haut fühlen.
Ich werde natürlich auch dorthin zurückkehren, wenn ich kann, aber im Moment muss ich hier sein, den hier kann ich aus dem (eine Kartenleserin sagte mir das): inneren Dschungel rausfinden, und ich merke es ja schon, es beginnt irgendwie.
Hier bin ich nun wirklich- BANG- auf meinem Grund aufgeschlagen.
Und dieser mein Grund ist nicht räumlich, nicht fest, irgendwie bin ich auch überall dort zuhause, wo ich schon mal war. Und so wird es wohl auch weiterhin sein, dass heisst, ich kann überall hingehen. Vielleicht könnte ich deswegen irgendwann dann doch irgendwo bleiben!?
Hm.
Genug!
Jetzt wird die Müdigkeit aus dem Köpfchen geschlafen.
Auch Euch eine geruhsame Nacht!

Sonntag, 7. September 2008

Gute Nacht

Gute Nacht, an alle, egal, wer oder wo ihr auch seid.
Gute Nacht, an die, die gerade noch mal ihre Kinder zudecken, die allein auf dem Sofa sitzen, in Taxis durch Städte fahren, durch den Regen laufen, die Nacht bewachen, den Kühlschrank aufmachen, die Zähne putzen, sich Kleider zurechtlegen, ein Buch lesen, einen Tee trinken, lachen, weinen, noch eine Flasche Wein aufmachen, eine neue Infusion bekommen, noch eine Tablette nehmen, schlaflos bleiben, selig schlafen, träumen oder Angst vorm Träumen haben, an die, die Arm in Arm schlafen, allein schlafen, oder mit allen Teddybären auf dem Kissen.
Allen ,
Euch allen wünsche ich eine gute Nacht!!!

Freitag, 5. September 2008

Dankbare Erkenntnisse

Was sind eigentlich Schmerzen? Wie und vor allem wer kann wirklich definieren, was genau man fühlt, was genau man wahrnimmt, um dann zu sagen, das ist Schmerz. Oder Unwohlsein.
Gibt es einen Zustand, in dem man tatsächlich keinerlei Schmerz oder Unwohlsein verspürt? Ich muss zugeben, daß ich diesen Zustand langsam vergessen habe, ich weiss, daß es ihn gibt, aber ich bin schon als Kind immer viel mit Unwohlsein oder Schmerzen konfrontiert worden. Das ist das übliche Los Hochsensibler, die plagen oft allerhand mehr Zipperlein als andere, die kennen es nicht anders und im geheimen sind es oft Meister im Schmerzen ertragen. Mir z.B sieht man es erst an, wenn es wirklich übel wird, wie gestern Nacht, hatte eine Kolik oder einen Spasmus oder was weiss ich, habe jedenfalls geheult wie ein Baby. Diese Koliken hatte ich in den letzten 1 1/2 Jahren ca. 5-6 mal, und meistens war ich allein, aber diesmal war meine Familie in meiner Nähe, und das ist wunderschön, ich bin es nur gar nicht mehr gewohnt, und winde mich immer noch, wenn ich Umstände machen muss, beisse lieber die Zähne zusammen. Es ist nicht, weil ich LEIDEN will, sondern für mich alles so kompliziert wird, wenn sich andere um mich Sorgen machen müssen, und das ist oft das paradoxe Los derjenigen Sorgenkinder, die ihre Gefühle deßhalb nicht zeigen können, weil sie niemanden verletzen wollen, aber soviele Gefühle HABEN, daß die irgendwo rausmüssen, wobei sie daran dann wieder leiden. Brrrrr!!!
Ich werde gerade irgendwo aus meiner mich schützenden Reserviertheit geschubst, da ist keine Contenance mehr, wenn man heult wie ein kleines Kind, und genau das, was ich immer fürchte, daß mich jemand in so jämmerlichem Zustand sieht, ist eingetreten -
und dann ist mir auf einmal so viel Liebe entgegengebrandet, und deßhalb wollte ich gestern nacht lieber hier sein, als allein im Krankenhaus, auch wenn es "strategisch" günstiger gewesen wäre, aber das konnte ICH gestern nicht mehr entscheiden.
Zu der Liebe, die ich gerade mehr und mehr in meinem Leben erfahren darf, gehört auch diese kleine, aber feine Runde internetter (Zitat) Blogger, auch die, die noch in der Bretagne rumhängen, und ich finde es begeisternd und spannend, zu entdecken, daß wir wunderbaren Menschen es sogar über so ein anonymes, elektronisches Medium schaffen, Gefühle auszutauschen und uns zum Freuen zu bringen.

Für heute abend liege ich, gut versorgt, mit dem Notebook auf meinen Schenkeln im allerschönsten Bett, nämlich meinem, und bedröhne mich bewusst. Brasky wird ab und zu von meinem Mitbewohner Micha abgeholt, und beide kehren mit leuchtenden Augen und sie mit neuen Äpfelchen zurück, ansonsten liegt sie an meine Beine geschmiegt mit mir im Bett, und ist sehr zärtlich, wenn sie nicht gerade schläft, oder rumwuffzt (schliesslich ist sie eine Wachhundini).
Heute abend kehren alle Hausfreunde zurück, und ich werde mich nachher ein wenig runterschleppen, eklig bekochen lassen, und ein bisschen dumm rum musizieren, und mich an den Gedanken gewöhnen, daß es echt auch schön ist, nicht immer mit allem allein zurechtkommen zu müssen, selbst wenn man das gerne können wollte, und aber immer sehr streng mit sich selber ist.
Ich darf gerade entdecken, daß ich schwach sein darf, und mich niemand deswegen fallenlassen wird, und das wird mir hier durchhelfen, wo auch immer es endet. ( Ein herzliches DANKE auch an meinen Therapeuten!!!)

Mittwoch, 3. September 2008

WG-Logbuch

Die Sommerpause scheint ihrem Ende zuzugehen, nach und nach kehrt die ganze bucklige Sippschaft aus ihrem völlig unverdienten Urlaub zurück. In den letzten 2 Wochen gab es zwar wie immer gelegentlich voll ekliges Essen, einmal sassen wir zu Dritt hinter unseren Instrumenten und haben uns von dort aus stundenlang superinteressant unterhalten, ohne eine einzige Note zu spielen. Ansonsten sind wir schon ein Haufen Privatiers, die sich wohlwollend ein Gebäude teilen, und relativ viele gemeinsame Interessen teilen. Ich freue mich für meinen Bruder, der sich die Zeit nahm, sich in seinen Ferien kreativ dermassen auszutoben, daß er sich jetzt wieder auf seine Arbeit freut, (habe ca. 2 Packungen Ohrstöpsel vollgeschmalzt). Daß wir uns für eine Putzhife entschieden haben, die nun nur noch gefunden werden muss, und daß man unserem Dritten so langsam ansieht, daß er eisern und begeistert seine Trennkost macht. Na ja, er hat das Glück, eine eigene Küche zu haben...
Doch so langsam freuen wir uns doch alle schon wieder auf Freitag-indergegend-rumjammenund-ekligessenundsichdrüberlustichmach-undgemeinsamspassighabennstenst-Gelöt und so...
Da wo man hingeht, da ist man dann...Gern!

Dienstag, 2. September 2008

Lauwarm

Einmal im Kreis gedreht
und doch nichts neues gesehen
beharrend auf der alten Form
2 Schritte vor, 2 Schritte zurück
freundlich, doch seelenlos
ein mechanischer Tanz
der mich immer wieder
zum Stolpern bringt
weil es mich fröstelt
ich weiss
du magst es lieber kühl
ich weiss
du gibst was Du kannst

doch mir
ist lauwarm
einfach zu kalt.

System Sol, Planet Erde, nördliche Hemisphere, vor dem Computer

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

:-)))
momoseven - 4. Mai, 16:50
Ich habe zu danken (keine...
lightly - 4. Mai, 16:33
WoW!!!
Vielen, vielen Dank! Dachte gar nicht, daß noch...
momoseven - 4. Mai, 15:34
meine Güte, bist...
.....habe mal in deinem Blog rumgelesen, da ist so...
lightly - 4. Mai, 12:09
Hallo, liebe Paulaline
Das wünsche ich Dir auch!!! Freue mich, daß...
momoseven - 1. Feb, 10:59

Links

Gesehene Filme

WALL-E

Suche

 

Status

Online seit 509 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Jun, 22:47

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB